Verein für
Körper- und
Mehrfachbehinderte e.V.

Kreisverband Kleve

DARAUF SIND WIR STOLZ

In den vergangenen Jahren wurden durch den Förderverein zahlreiche Maßnahmen finanziert, die der Schule zugute kommen.

Jubiläumsprojekt 2022 - MANEGE FREI

Zum 50. Schuljubiläum wurde es magisch in dBedburg-Hau. 2022 hieß es "Manege frei" für rund 153 Stars der LVR-Dietrich-Bonhoeffer Schule.

Mit dem pädagogischen Zirkus Zapp-Zarap als Partner konnten wir für un dmit den Schülerinnen und Schülern ein unvergessliches Erlebnis und etwas ganz Großes schaffen. Eine zauberhafte Aufführung in einem Zirkuszelt mit über 300 Zuschauern!!!

Eine Woche lang durfte die Schulgemeinschaft unter Anleitung der päd. Zirkusmitarbeiter und Lehrkräfte eintauchen in die Welt der Artistik, Clownerie und AZuberei und damit ganz neue Erfahrungen sammeln - jehnseits der Schulbank. Jeder - ganz egal wie sein persönliches Handicap aich aussieht - brachte sich mit seinen Fähigkeiten in die Zirkusschule ein. Können und Selbstvertrauen reiften über die gesamte Vorbereitungswoche bis zum großen Tag der Aufführung Schritt für Schritt heran.

Vorhang auf: Alle Requisiten lagen bereit, die Zirkusmusik ertönte, das Lichtspektakel entflammte und das Kribbeln im Bauch der kinder und Teilnehmer stieg. 

Das migische Schauspiel begann! Ausverkaufte Vorstellungen, gespannte Zuschauer und aufgeregte Akteure.

Alle zeigten, was sie gelernt und eingeübt hatten. Es machte due Hauptakteure stolz und selbstbewusst, auch weit über das projekt heraus.

Der Verein für Körper und Mehrfachbehinderte e.V. als Förderverein der Schule konnte das Projekt mit Geaamtkosten von über 25.000 Euro mit Unterstützung von Sponsoren realisieren.

Jedes Kind verdient eine magische Kindheit. Wir danken jedem Sponsor, der diese magischen Momente mit ermöglicht hat.

Der Schulbus

Ob zu Fuß oder mit dem Rollstuhl, mit dem Auto oder Bus, mit Fahrrad oder sogar Flugzeug - Menschen mit Behinderung müssen in der Regel mehr Aufwand betreiben um sich adäquat fortbewegen zu können.

Der neue Transportbus unserer Schule, der Dank der ZEVENS-Stiftung angeschafft werden konnte, wird für sämtliche Transferfahrten im täglichen Schulalltag benötigt und ist unabdingbar um Therpiezentren außerhalb des Schulgeländes zu erreichen.

Unter anderem sind die

Wir möchten unseren Kindern eine verkehrsichere und gleichzeitig komfortable, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Transportmöglichkeit bieten. Mobilität fördert die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler und unterstützt sie auf dem Weg ein Leben so normal wie möglich zu führen. Sie hilft ihnen, ihr Selbstbewusstsein und Wohlbefinden ins Gleichgewicht zu bringen. 

Mit IHRER Spende bewegen SIE die Kinder der DIBo-Schule, in dem Sie die laufendne Kosten wie Inspektion, Versicherung, Benzin, Reparaturen, etc. absichern!

Video vom 29.10.2021

 

 

 

Der Snoezelenraum

Snoezelen ist laut der ursprünglichen Definition ein Freizeitangebot für Schwerstbehinderte, bei dem sie ruhig werden und zu sich selbst finden können. Dazu ist eine Situation nötig, in der man sich auf einzelne Sinneswahrnehmungen, beispielweise das Tasten, konzentrieren kann. Die Sinne sollen nicht in der Breite sondern in der Tiefe angesprochen werden. Um dieses zu ermöglichen, versucht man Reize selektiv anzubieten und gleichzeitig unnötige Reize zu reduzieren. In den speziell eingerichteten Räumen kann eine Vielzahl von sensorischen Anregungen angeboten werden. Der Benutzer kann auf eine „Entdeckungsreise“ durch die Welt der Sinne gehen, indem er die Einzelwirkungen bzw. einzigartige Kombinationen von Musik, Tönen, Klängen, Lichteffekten, taktiler Stimulation und Düften erlebt. 

Der neue Snoezel(en)raum im Nebenraum der Fördergruppe an der Dibo-Schule ist ein sogenannter „Weißraum“, der eine besondere Variante von Räumen darstellt in denen das Snoezelen möglich ist.  Die Einrichtung und die Möbel des Raumes sind in der Farbe Weiß gehalten und der Raum ist nach außen hin zu verdunkeln. Aktuell findet dort im Regelfall die Förderung oder Lagerung von meist nur einer Schülerin oder einem Schüler statt, um die notwendigen Hygienevorschriften in der Pandemiesituation zu berücksichtigen und gleichzeitig eine ruhige Atmosphäre in einer reizarmen Umgebung anbieten zu können. Räume dieser Art eigenen sich besonders für farbige Lichteffekte aller Art. Da diese Räume auch reiz arm gehalten werden können, sind sie ein guter Raum für alle Formen ruhiger und entspannender Aktivitäten.

Der Schwerpunkt der Angebote liegt auf der Ganzkörperwahrnehmung. Durch gezielte Massagen mit den Händen, dem Igelball oder vibrierenden Massagegeräten bekommen die Schülerinnen und Schüler der Fördergruppe die Möglichkeit, einzelne Körperteile bewusst zu erleben. Unterstützt werden diese Ziele auch durch eine Musikanlage, die Basstöne der abgespielten Musik als Vibration auf das Liegepodest überträgt. So werden diese vom gesamten Körper intensiv wahrgenommen. Als ritualisierter Abschluss einer „Snoezelen-Einheit“ findet häufig ein Eincremen der Hände und Füße statt.

Snoezelen ist eine Form von Tiefenentspannung, welche durch eine Umgebung ermöglicht wird, in der störende Umweltreize abgeschirmt und gezielt einzelne oder kombinierte Sinnesreize angeboten werden können.

Snoezelen als pädagogische Fördermaßnahme:

Die Fördermaßnahmen beziehen sich auf die verschiedenen Entwicklungsbereiche, wie Wahrnehmung, Emotionalität, Kognition, Kommunikation oder Motorik. Ziele des Snoezelens sind unter anderem:

Lehrende der Fördergruppe: Monique von Briel, Norbert Bongard

Gedenkort / Erinnerungsort

für verstorbene Schülerinnen und Schüler

"Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich."

Dietrich Bonhoeffer
 

Das Zitat von Dietrich Bonhoeffer zeigt uns, wie wichtig die Erinnerung ist, wenn uns ein Mensch durch Tod verlassen musste. An der LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule lernen auch Schüler mit lebensbedrohlichen und fortschreitenden Erkrankungen umzugehen. Daher ist der Tod einer Schülerin oder eines Schülers ein Ereignis, das Bestand in unserem gemeinsamen Schulalltag ist.

Die Trauerkultur an der Schule äußert sich unter anderem durch entsprechende Trauer-/Gedenkfeiern,
eine Erinnerungswand oder auch durch umfangreiches Unterrichtsmaterial, um den Verlust aufzuarbeiten.

Erinnerung und Gedenken brauchen einen Ort. Dieser feste Ort, der von den Schülerinnen und Schülern aufgesucht werden kann, um gemeinsam an den Verstorbenen zu denken, ist nun endlich vorhanden.

Als Platz hierfür ist das Pflanzrondell im Innenhof der Schule festgelegt worden. Es ist zentral gelegen
und kann von Schülerinnen und Schülern mit jeglichem Handicap gepflegt werden.

Der Brunnen im Innenhof

Zudem befinden sich bereits Sitzgelegenheiten und eine Innhofüberdachung in unmittelbarer Nähe des
Rondells.

Der Brunnen ist mit Steinen und Pflanzen gestaltet. Wenn ein Mitschüler verstirbt, erhält er einen
Namensstein im Steinbeet. In dem Jahr in dem die Schülerin bzw. der Schüler aus der Schule entlassen wird, wird der Stein entnommen und auch auf der Entlassfeier entsprechend gewürdigt.

Der Brunnen soll eine beruhigende Wirkung haben, indem das Wasser aus dem Brunnen quillt und dann langsam hinabfließt.

Er soll ein Ort der Begegnung und der frohen Erinnerung sein, zugleich aber auch ein zentraler Platz
im Schulleben.

Wir bedanken uns beim PROBUS-CLUB KLEVE, der mit seiner großzügigen Spende dieses Projekt
unterstützt und realisiert hat. VIELEN DANK.

Klettergerüst

 

Kletterwand

 

Geschicklichkeitsspiele

 

Lernbücher

 

Leseecke

 

Sitzecke

 

Schwimmwesten

 

Bänke

Sitzgelegenheiten auf dem Pausenhof